Begegnungsräume

Wenn ein Abend nicht reicht

Manche Fragen brauchen mehr als drei Stunden. Sie brauchen Stille. Einen anderen Ort. Zeit, die nicht getaktet ist. Meine Begegnungsräume sind Retreats und Tagesformate · ein bis drei Tage, immer vor Ort, immer in kleiner Gruppe.

Was alle Formate verbindet

Begegnung statt Programm

Kein Seminar, kein Workshop, kein Vortrag. In meinen Begegnungsräumen gibt es keinen Lehrplan und keine Folien. Stattdessen: Stille. Dialog. Aufmerksamkeit. Die Bereitschaft, nicht nur andere zu hören, sondern dir selbst zuzuhören.

Alle Formate finden vor Ort statt · an Orten, die Ruhe ermöglichen. Kleine Gruppen, persönliche Atmosphäre, verbindliche Teilnahme von Anfang bis Ende.

Was du nicht findest: Übungen mit vorgegebenem Ergebnis. Selbstoptimierungs-Versprechen. Den Druck, am Ende ein anderer Mensch zu sein. Was du findest: einen Rahmen, in dem du nichts musst · ausser anwesend sein.

Weiterdenken: Vielleicht brauchst du keine Hilfe · Nicht an dir arbeiten · sondern dich dir zumuten

Dialogabende und Begegnungsräume

Was ist der Unterschied?

Ein Dialogabend dauert drei Stunden. Du kommst, du gehst, du trägst die Frage nach Hause. Ein Begegnungsraum gibt dir mehr Zeit · einen Tag, ein Wochenende, manchmal drei Tage. Zeit, in der du nicht zwischen Alltag und Gespräch pendelst, sondern wirklich ankommst.

In den längeren Formaten entsteht etwas, das in drei Stunden nicht möglich ist: Vertrauen zwischen Fremden. Momente der Stille, die nicht unangenehm sind. Die Erfahrung, dass ein Gespräch über Nacht weitergeht · im Traum, beim Frühstück, im Schweigen am Morgen.

Für wen sind Retreats geeignet?

Für Menschen, die merken, dass ein Abend nicht ausreicht · die sich mehr Zeit wünschen, aber kein klassisches Retreat mit Programm wollen. Kein Yoga, keine Meditation als Pflichtübung, kein Coach, der dir sagt, was du fühlen sollst. Nur Dialog. Und genug Stille drum herum, damit er wirken kann.

Du brauchst keine Erfahrung mit Sokratischem Dialog. Die meisten kommen zum ersten Mal.

Ein Tag, ein Wochenende, drei Tage · was bedeutet das konkret?

Ein Tagesformat startet morgens, endet am späten Nachmittag. Genug Zeit für eine Frage, die du wirklich anschaust · ohne dass du dich gleich auf etwas Neues einlässt. Du fährst abends nach Hause und nimmst etwas mit, das nachklingt.

Ein Wochenende beginnt am Freitagabend und endet am Sonntagmittag. Der Unterschied zum Tag: die Nacht dazwischen. Was am Freitag noch fern wirkt, fühlt sich am Samstagfrüh oft nah an. Schlaf macht Dialoge weicher.

Was Menschen vorher fragen

Wie sieht ein typischer Tag aus?
Morgens Stille, dann eine Eingangsfrage. Vormittags Dialog, mittags Pause, nachmittags wieder Dialog · meist mit einer Vertiefung der Morgen-Frage. Abends offener Ausklang, ohne Pflicht. Keine Apps, keine Smartphones im Raum.
Muss ich vorher etwas vorbereiten?
Nein. Du brauchst keine Frage, keinen Text, keine Vorarbeit. Es reicht, wenn du dir freihältst, was du dir freihältst.
Wie viele Menschen sind dabei?
Sechs bis zwölf, je nach Ort und Format. Klein genug, dass kein Einzelner untergeht. Gross genug, dass dich Perspektiven treffen, die nicht deine sind.
Was passiert in einem Drei-Tage-Retreat, das ein Wochenende nicht leisten kann?
Nach zwei Tagen lässt das Reden nach, das Hören wird genauer. Du merkst, dass du nicht mehr versuchst, gut rüberzukommen · weil es dafür keinen Anlass mehr gibt. Das ist nicht therapeutisch gemeint, sondern beschreibend.
Was, wenn ich zwischendrin nicht mehr mag?
Du darfst pausieren, schweigen, dich zurückziehen · innerhalb des Rahmens, den die Gruppe trägt. Was nicht geht: vorzeitig abreisen, weil ein Begegnungsraum nur entsteht, wenn alle bis zum Ende dabei sind.
Wie ist das mit Unterkunft und Verpflegung?
Beides ist beim jeweiligen Format dabei, sofern nicht anders angegeben. Einzelzimmer wo möglich, vegetarische Küche, Frühstück und zwei warme Mahlzeiten am Tag. Details findest du auf der Format-Seite.

Begegnungsräume in Zahlen

7+
Begegnungsräume
69+
Teilnehmer
15+
Tage Begegnung
Kooperationen

Offene Formate

Neben meinen eigenen Begegnungsräumen entstehen immer wieder Kooperations-Formate mit anderen Trägern und an anderen Orten. Wenn du Interesse an einer Zusammenarbeit hast, schreib mir.